Die Familie schafft den finanziellen «Hoselupf» nicht

Die Familie schafft den finanziellen «Hoselupf» nicht

Projektspende für eine junge Bergbauernfamilie im Berner Oberland.

Die junge Berglerfamilie sieht sich nicht nur mit einem, sondern gleich mit drei Problemen konfrontiert, welche die Zukunft ihres kleinen Betriebes bedrohen: Das zurzeit verstreut in alten Ställen untergebrachte Vieh benötigt dringend einen zeitgemässen zentralen Stall, die problematische Wasserversorgung des Hofes muss verbessert und die marode Zufahrtsstrasse instand gestellt werden.

Ein junges Paar zieht auf seinem kleinen Hof im Berner Oberland Kälber und Rinder auf. Im Winterhalbjahr erzielt der Mann bei den Bergbahnen ein kleines Zusatzeinkommen. Die Tiere verbringen den Sommer auf der Alp, wo sie von den Eltern des Bergbauers betreut werden. Das Paar hat zwei Buben im Alter von 11 und 9 Jahren mit denen es im alten Bauernhaus auf dem Betrieb wohnt. Die landwirtschaftlichen Nutzflächen sind steil und zerstückelt. Aus diesem Grund müssen die Milchkühe und Kälber aktuell in zwei weit auseinander liegenden alten Ställen untergebracht werden. Einige weitere Tiere stehen aus Platzgründen bei den Eltern auf dem Hof. Durch diese Stall-Situation ist die Betreuung der Tiere extrem aufwändig. Der kleine Betrieb kämpft aber noch mit weiteren Problemen: Zum einen liefert die eigene Quelle immer weniger Wasser und zum anderen muss die steile Hofzufahrt dringend saniert werden.

Mit einem dreiteiligen Projekt sollen die Probleme gelöst werden. Westlich vom Bauernhaus will die Familie eine neue Scheune bauen, deren Stall genügend Platz für alle Tiere bietet. Sie soll einen Mistplatz‚ eine Güllegrube und einen Laufhof umfassen und mit Hilfsmitteln für das Misten, Füttern und Melken ausgestattet werden. Die Heubelüftung und die geplanten Hochsilos sollen als Occasionen beschafft werden. Um die Tiere am neuen Standort trotz der nachlassenden eigenen Quelle mit Wasser versorgen zu können, wollen sich die Bergler ans neue Reservoir des Nachbarn anschliessen. Das dritte Teilprojekt besteht in der Sanierung der schmalen und löchrigen Zufahrtsstrasse, die den eigenen Hof und zwei weiter Betriebe erschliesst. Die drei betroffenen Betriebe haben sich für dieses Projekt zu einer Interessengemeinschaft zusammengeschlossen.

Die Finanzierung stellt die junge Familie vor grosse Probleme. Die neue Scheune benötigt aufgrund der Topographie ein speziell solides Fundament. Für den Anschluss ans neue Reservoir des Nachbars müssen sich die Bergler an den Erstellungskosten beteiligen und die Kosten für die Zuleitung übernehmen. Hinzu kommt der Kostenanteil für die Sanierung der Zufahrtsstrasse. Ein Teil der Mittel kann über eine Aufstockung der Hypothek, einen Investitionskredit und staatliche Beiträge beschafft werden. Auch will die Familie fast ihre sämtlichen Ersparnisse investieren. Den Oberländern fehlt jedoch ein Restbetrag, den sie nur durch eine noch höhere, ungesunde Verschuldung decken könnte. Sie richtete daher ein Gesuch an die Schweizer Berghilfe. Ein ehrenamtlicher Experte hat die Projekte und alle Unterlagen vor Ort genau geprüft. Er bezeichnet die Bauvorhaben als notwendig und empfiehlt, die Familie durch die Übernahme des Fehlbetrages zu entlasten.


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